16.04.2026

DOT.Rural-Projektpartner entwickeln Trainingscurriculum für digitalen Tourismus in ländlichen Räumen

Vom 14. bis 16. April kamen die Partner des Erasmus+ Projekts DOT.Rural – Digitalization of Tourism in Rural Areas in Kamnik, Slowenien, zu einem zentralen Arbeitstreffen zusammen. Im Fokus stand die gemeinsame Entwicklung des künftigen Trainingscurriculums, mit dem touristische Akteure in ländlichen Räumen gezielt beim Aufbau digitaler Kompetenzen unterstützt werden sollen.

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An dem Treffen nahmen alle sechs Projektpartner sowie ausgewählte Stakeholder aus den Partnerregionen teil, die im ländlichen Tourismus tätig sind. Dadurch konnten unterschiedliche territoriale Erfahrungen, fachliche Kompetenzen und praktische Anforderungen unmittelbar in die gemeinsame Curriculumsentwicklung einfließen.

Im Mittelpunkt des Workshops standen die Erarbeitung eines ersten Curriculum-Rahmens, die gemeinsame Definition einer Learning Outcome Matrix sowie die Identifikation zentraler Themen für die künftigen Trainingsmodule. Diskutiert wurden dabei verschiedene Aspekte der Digitalisierung im ländlichen Tourismus – praxisnah und mit Blick auf konkrete Bedarfe der Destinationen. Zu den Themen gehörten unter anderem Datenkompetenz, digitales Marketing, Storytelling, digitale Strategien sowie weitere digitale Werkzeuge und Ansätze, die ländliche Destinationen dabei unterstützen können, aktuellen Herausforderungen und Chancen aktiv zu begegnen.

Ziel des geplanten Curriculums ist es, Destinationsmanagementorganisationen sowie touristische Akteure in ländlichen Räumen mit anwendungsorientierten digitalen Kompetenzen auszustatten. Diese sollen dazu beitragen, ländliche Destinationen innovativer, nachhaltiger, zugänglicher und wettbewerbsfähiger weiterzuentwickeln. In Kamnik nahm dieser Ansatz durch den intensiven Austausch, einen Workshop und die Zusammenarbeit innerhalb der europäischen Partnerschaft weiter Gestalt an.

Ergänzt wurde das Projekttreffen durch einen Besuch des Natural Health Resort Tunjice. Dort erhielten die Projektpartner Einblicke in ein lokales Good-Practice-Beispiel, das ortsbezogene Gesundheits- und Wellbeing-Angebote mit digitalen Unterstützungstools verbindet. Über Tablets und Videoinhalte werden Besucherinnen und Besucher durch Meditations- und Wellnessangebote geführt, die mit den sogenannten Energiestationen des Ortes verknüpft sind.

In den kommenden Monaten wird die Partnerschaft die Arbeit am Curriculum weiter vertiefen. Geplant sind Co-Design-Workshops in den teilnehmenden Regionen des Projekts, um lokale Stakeholder noch stärker in die Entwicklung des Curriculums einzubeziehen. So soll ein praxisnahes Weiterbildungsangebot entstehen, das auf realen Bedarfen basiert und zugleich vom gemeinsamen europäischen Erfahrungsaustausch profitiert.